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Hennenmutter Susanne Amrein - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hennenvater Stefan Weiss - E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Erst „spät“ überlegte man bei den Immenstaader Narren, der Tradition entsprechend, neben der Figur des „Hennenschlitters“ eine Hennengruppe zu gründen.

Vor der Fasnet 1952 entwickelte Adlerwirtin Luise Gleichauf die Idee einer Hennengruppe, nachdem man die „Seegockel“ in Friedrichshafen gesehen hatte - „so was sollten wir auch hier in Immenstaad haben!“ Aber man wollte im Gegensatz zu Friedrichshafen andere „Federlen“ am Kostüm haben. In filigraner Arbeit wurde jedes „Filzfederle“ aus Filz einzeln herausgestanzt, für die Bibbelen in gelbem Filz und für Gockel und Henne in rot-braunen Filz. Diese wurden dann in der Werkstatt vom „Adler“ auf Overalls genäht, die Köpfe für den Gockel und Henne wurden vermutlich aus Friedrichshafen erworben.

Im Fasnetsjahr 1952 waren dann Gockel und Henne bei Umzug und am Fasnetsspiel erstmalig dabei, meistens auf einem großen Hennenschlitten, gezogen von 2 Pferden. Jahrelang waren u.a. Franz Stauber, Liesel Widinger-Haas, Walter König und Eugen Bank Gockel und Henne.

Jahre später wurde vorgeschlagen, doch ein besonderes Häs in der Tradition der „Hennenschlitter“ zu schaffen. Nach vielen Diskussionen und Entwürfen wurde dann im Jahre 1971 im „Adlersaal“ in der Programmnummer die „Hennensuppe wird gekocht“ das neue Hennenkostüm vorgestellt: eine bequeme Jacke mit Hose, ein kapuzenähnliches Kopfteil mit einer Maske, zunächst aus Kunststoff, später aus Holz geschnitzt. Die braun-gelb-fünffarbigen Filzblätzle (Federn) wurden auf die einzelnen Kostümteile aufgenäht. Ein Jahr später kamen dann noch schwarz-weiße Häser dazu.

Ganz besonders verdient um die Neuschaffung dieses Häses und der weiteren Vergrößerung der Hennengruppe haben sich unsere Ehrenmitglieder Kurt Brecht und Hansjörg Holderried gemacht, die dafür viel Zeit und Geld investiert hatten. Bis zum heutigen Tag waren und sind weiterhin viele Närrinnen und Narren engagiert, welche diese kostbaren und aufwendigen Häser bis heute nähen und jedes Jahr wieder „flicken“.

Die ersten Henneneltern waren Hermann Brügel alias „Vetter“ mit seiner Isa, auf sie folgten dann 19 Jahre Helga und Manfred Bauer als Hennenmutter und Hennenvater. Zur Zeit wird die Hennengruppe von den Henneneltern Susanne Amrein und Stefan Weiß geführt.

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